top of page
1_Hillsdaysmaller.jpg

SEE:UA

Connecting Landscapes
 

Eröffnung 28. Juni 

2_Riverday_smaller.jpg

Einladung

Projektpräsentation

SEE:UA
Connecting Landscapes




Phase I
Freitag 28. Juni

18:00
Treffpunkt
LLLLLL artist run space, Sonnenallee 26/3

19:00
Begehung Interventionen
im öffentlichen Raum 
von Lucy Ivanova & Yehor Antsyhin

Über

Im Zeitraum von Ende Juni bis Oktober 2024 findet in der Seestadt, gemeinsam mit einer Gruppe ukrainischer Kurator*innen und Künstler*innen, ein Kunst im öffentlichen Raum Projekt statt. Die eingeladenen Akteur*innen erfüllten zentrale künstlerische Positionen im Land Art Symposium Mohrytsia, einer der wichtigsten Land Art Plattformen in der Ukraine. 2022 wurde das Symposium aufgrund der russischen Invasion abgesagt und konnte auch 2023, da es nur fünf Kilometer von der russischen Grenze entfernt ist, nicht am ursprünglichen Standort stattfinden.

Gleichzeitig stellen wir uns dem Experiment den spezifischen Begriff von Land Art zu untersuchen. Neben dessen historischer Definition, die in Amerika in den 1960er Jahren geprägt wurde, konzentrieren wir uns auf die Bedeutung des gegenwärtigen Moments, in dem die praktische Umsetzung in einem gemeinsamen sozialen Geschehen stattfinden soll. Diese Gemeinschaft soll über den Sommer 2024 in der Seestadt zwischen den ukrainischen Kunstschaffenden, den Wiener Kooperationspartner*innen den Betreiber der Baustelle, den Bewohner*innen der Seestadt, und natürlich dem Kunst- und Kulturpublikum, entstehen.

Das kuratorische Team besteht aus Natalia Matsenko, Yuri Yefanov, und Clemens Poole. Gemeinsam mit Reinhold Zisser, begegnet diese Gruppe und ihr Konzept der Seestadt, dem größten Stadtentwicklungsgebiet Wiens. An diesem Standort konnte über eine mehrjährige Praxis, ausgehend vom Projekt der Notgalerie, eine Projektbasis entwickelt werden, in welcher die Baustelle, die Kunstbereiche und der Übergang zum Lebensraum Seestadt, 2024 als großes Versuchslabor fungieren können. In diesem Land Art Labor untersuchen wir die Bedeutung der Landschaft der Seestadt, ihre ortsspezifische Qualität und versuchen in dieser Reflexion bis zur Bedeutung des Ortes und der Landschaft als Träger des Begriffs Heimat zu gelangen.

Veranstaltungen

→ Phase 1:

Freitag 28. Juni ab 18 Uhr SEE:UA – connecting landscapes Projetkvorstellung im Ausstellungsraum LLLLLL und Eröffnung der ersten zwei Installationen / Skulpturen von Yehor Antsyhin und Lucy Ivanova im öffentlichen Raum der Seestadt. Zur Eröffnung sind ebenfalls die KuratorInnen Natalia Matsenko, Yuri Yefanov und das Wiener Projektteam anwesend.

Dienstag 2. Juli – 16:00 Diskussion Kunst auf der Baustelle. Treffpunkt Seestadt-Kantine. Gemeinsame Diskussion mit verantwortlichen der Baustelle, BauarbeiterInnen. Im Anschluss ab ca. 17:30 gemeinsame Begehung der Baustelle und Performance Yehor Antsyhin.

Freitag 19. Juli – 15:00 Diskussion Kunst auf der Baustelle. Treffpunkt Seestadt-Kantine. Gemeinsame Diskussion mit StudentInnen Klasse Skulptur und Raum der Universität für angewandte Kunst und Verantwortlichen der Seestadt Stadtentwicklung. Im Anschluss Führung durch Bereiche Baustelle / Projektbereiche SEE:UA

→ Phase 2:

Freitag 26. Juli ab 18 Uhr Beginn Phase II mit Eröffnung von SEE:UA Info-Bar SYMPOSIUM am Seestadt See & Präsentation erster Installationen im Areal von SEE:UA.

Dienstag 13. August: Präsentation und Disussion SEE:UA im Museumsquartier – MQ Sommerbühne (genaue Uhrzeit folgt)

Freitag 16. August: Workshop Jasmin Schaitl / Daria Lytvynenko „Narrative Presences“ (genaue Uhrzeit folgt)

Samstag 24. August ab 15 Uhr Hauptveranstaltung Phase II mit Präsentation aller Arbeiten.

→ Weitere Veranstaltungen:
 
Eröffnungen, Performances, Führungen u.w. im Zeitraum zwischen Eröffnung Phase II am 26.Juli und der Hauptveranstaltung am 24.August werden im Verlauf der nächsten Wochen bekanntgegeben. Ebenso Termine für Phase III im Zeitraum September / Oktober 2024.

Map

Ort / Karte

1. Skulpturenallee

Die Skulpturenallee Seestadt ist ein etwa 400 Meter langer und 8 Meter breiter Abschnitt entlang der nördlichen Sonnenallee im Norden der Seestadt. Hier werden Kunstwerke direkt an der Straße aufgestellt, was die galerie-ähnlichste Inszenierung des Projekts darstellt. Künstler können direkt für diesen Ort planen. Geplant ist aber auch, dass Skulpturen oder Objekte, die für andere Orte geschaffen werden und dort nicht länger als ein paar Tage/Wochen stehen bleiben können, anschließend an der Skulpturenallee aufgebaut werden.

2. The Sandbox

The Sandbox ist ein etwa 3.000 m² großes Baufeld, das explizit für SEE:UA zur Verfügung gestellt wird. KünstlerInnen wird die Möglichkeit geboten, ihre Ideen mit Unterstützung von schweren Baumaschinen (40-Tonnen-Raupenbagger) direkt in der Landschaft zu realisieren oder um bestehende Arbeiten transportieren und im Boden verankern zu können.

3. Construction Area I

Die Möglichkeit künstlerischer Interventionen direkt auf der Baustelle, abgesehen von der Skulpturenallee und The Sandbox, eröffnet das Potenzial, den Baustellenbereich bewusst als Teil von SEE:UA hervorzuheben. Die nutzbaren Bereiche der Baustelle bestehen aus Bauwegen, die für Interventionen mit einer Dauer von wenigen Tagen bis maximal drei bis vier Wochen genutzt werden können.