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Aktuell

Der FELDWEG - Spuren und neue Linien

Über

SKULTPUREN PLÖCKING

KünstlerInnen:
Istvan Antal / Brigitte Kowanz / Anni Laakso / Imre Nagy / Esther Stocker / Kinga Litkey / Constantin Luser / Edith Payer / Alja Piry / Reinhold Zisser

ein Projekt von Reinhold Zisser / LLLLLL Verein für Kunst der Gegenwart

SKULPTUREN PLÖCKING ist ein Kunst im öffentlichen Raum Projekt, realisiert in Niederösterreich in der Nähe von Maria Gugging. Das Projekt bildet die Fuge zwischen einem am Standort etablierten Kunst- und Kulturdiskurs und dem einzigartigen Lebensraum des Wienerwalds. Das Ziel des Projekts ist es, einen Raum zu schaffen, in dem KünstlerInnen und BesucherInnen gemeinsam die Interaktion zwischen Kunst und Natur erleben können. Die Plöcking verbindet über eine Anhöhe verlaufend, auf einer Länge von knapp vier Kilometern Maria Gugging mit Hintersdorf. Vom höchsten Punkt eröffnet sich der Ausblick über Klosterneuburg, bis nach Wien und die dahinter liegenden Windräder im Marchfeld. Auf diesem Weg werden in der ersten Projektphase fünf Skulpturen von sechs KünstlerInnen installiert. URSPRUNG UND ZUKUNFT des Projekts gehen einerseits auf Kunstprojekte im öffentlichen Raum zurück, die 2015 mit dem Projekt der Notgalerie ihren Anfang nahmen und über einen Zeitraum von knapp 10 Jahren ein Netzwerk nationaler und internationaler KünstlerInnen aufbauen konnten. Andererseits, und dies steht im Zusammenhang mit den Aufgaben, des Projekts der Notgalerie, ist das Ziel von SKULPTUREN PLÖCKING in den kommenden Jahren in Hintersdorf einen Ort zu schaffen, der KünsterInnen und BesucherInnen Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten bietet. KULTURLANDSCHAFT MUSEUM GUGGING / ISTA / SKULPTUREN PLÖCKING schafft so eine Brücke, welche den Kulturstandort Maria Gugging mit der kleinen Ortschaft Hintersdorf im Wienerwald verbindet.  Die im direkten Umfeld beheimateten Institutionen sind das Museum Gugging und das ISTA. Das Museum Gugging bildet seit 2006 das museale Zentrum der dort lebenden  KünstlerInnen. Es repräsentiert den über einen weitaus längeren Zeitraum an diesem Ort entwickelten Werkskörper der Art Brut und führt diesen lebendig weiter. Das ISTA (Institute of Science and Technology Austria), ist ein junges internationales Institut, das sich der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung und Postgraduiertenausbildung widmet und einen Diskurs zeitgenössischer Kunst an der Schnittstelle zur Wissenschaft fördert. Diese Konstellation ermöglicht BesucherInnen den institutionell geprägten Kunst-Kultur-Diskurs als Übergang zur intimen, persönlichen Erfahrung von Natur und Landschaft zu erleben.

Anreise

Die Plöcking verbindet Maria Gugging mit Hintersdorf. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit von beiden Punkten aus SKULPTUREN PLÖCKING zu erkunden. 

Anmerkung: Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittlen eignet sich der Start von Maria Gugging aus. 

Anreise Maria Gugging (mit öffentlichen Verkehrsmitteln)
Von Wien: U4 bis Endstation Wien-Heiligenstadt. Von Heiligenstadt mit dem Bus 400 oder dem IST-Austria Shuttle-Bus (142 - ausschließlich Mo.-Fr.) Richtung Maria Gugging/Lourdesgrotte bis zur Haltestelle "Maria Gugging IST Austria". Bitte hier aussteigen und der Info auf Karte (hier) bis zum Beginn SKULPTUREN PLÖCKING folgen. Sollten BesucherInnen über SKULPTUREN PLÖCKING bis zum anschließenden Ort Hintersdorf spazieren bietet sich die Möglichkeit mit dem Ortstaxi Taxi Berger 02242 72700 für einen Einheitstarif von 5€ bis nach Maria Gugging oder St. Andrä Wördern (Bahnhof zu fahren) WICHTIG - Taxi 30-45 Minuten vor Ankunft anrufen - reservieren.
Für die Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln siehe den nächsten Punkt Anreise / Abreise Hintersdorf.

Wichtiger Hinweis: leider führt Google Maps nicht die genannte Bus Verbindung nach Maria Gugging auf. Wir empfehlen Alternativen wie vor.at oder oebb.at

Anreise/Abreise Hintersdorf
Mit öffentlichen Verkehrsmittel: Montag bis Freitag fährt die Autobuslinie 405 von Hintersdorf Feuerwehr bis Maria Gugging und bei Bedarf bis nach St. Andrä Wördern. Samstag / Sonntag fährt die Autobuslinie 415 Hintersdorf Feuerwehr bis St. Andrä Wördern. Beide Varianten sind über vor.at zu finden.

Mit PKW: Navi Adresse “3413 Hintersdorf, Hauptstraße 32”. So erreicht man das Amtsgebäude Hintersdorf. An dieser Adresse sind Parkplätze vor der Schule, Amtshaus vorhanden. Von dort zu Fuß, knapp 100 Meter leicht aufwärts die Hauptstraße entlang, bis man auf der rechten  Seite auf die Plöcking abbiegen kann.

Werke

SKULPTUREN PLÖCKING erstreckt sich auf einer Länge von etwa 3,5 Kilometer und führt bis zum Ort Hintersdorf. Folgende Karte zeigt die Location der einzelnen Skulpturen. Die Karte zeigt die Umgebung und die Punkte, an welchen Skulpturen zu sehen sind.

Die neuen Arbeiten 2, 3, 4 - von Alja Piry, Kinga Litkey und Constantin Luser werden am Freitag den 25. Juli im Rahmen der Eröffnung von SKULPTUREN PLÖCKING 2025 präsentiert.

1. Imre Nagy FLUIDUM

Die Form der Skulptur Fluidum wurde über einen drei Jahre dauernden Prozess an wechselnden Standorten entwickelt. Die ursprünglich von Notgalerie und studio-itzo entworfene Sockelform wurde vom in St. Andrä Wördern lebenden Künstler Imre Nagy weitergedacht. In seiner Anordnung schuf er eine Verbindung der Skulptur zur sie umgebenden Natur. Er erreichte dies durch ein Bienenvolk, welches im Sockel beheimatet ist und über den Sommer Blüten der Plöcking sammelt und so Honig erzeugt. Über diese lebendige Form setzt er ein kühles Objekt aus Stahl mit dem Titel “Tor der Leere”. Diese unterschiedlichen Ebenen begegnen dem Betrachter als Initial, wenn SKULPTUREN PLÖCKING von Maria Gugging aus erkundet wird.

2. Aljia Piry - worlds like weeds

Alja Piry bespielt eine Stelle entlang des Weges mit einer Auswahl visueller Gedichte die für Skulpturen Plöcking neu gefasst sind. Die Formen sind von Apollinaires Kalligrammen inspiriert. Die kurzen, mehrsprachigen Texte greifen Themen wie Entfaltung, Veränderung und Zusammenleben in komplexen Systemen auf. Teil der Installation ist ein eigens gestalteter Behälter der BesucherInnen einlädt Pirys Gedichte zu pflücken und mit zu nehmen. Weitere Informationen zur Künstlerin: www.aljapiry.com

3. Kinga Litkey - Bunny for you! Produktion Reinhold Zisser

Die Skulptur Bunny for you! von Kinga Litkey in Kooperation mit Reinhold Zisser entstand 2025, im zweiten Jahr von Skulpturen Plöcking. Die Aluminiumplastik, ausgehend von einer Origami-Figur hatte von 23. Mai bis Anfang Juli 2025 ihren ersten Standort vor dem museum gugging. Einen Monat lang waren Besucherinnen des Museums eingeladen, die Skulptur zu bemalen und ihre Oberfläche mitzugestalten. Die Beteiligten wurden so zu Kollaborateurinnen, die die Skulptur mit entwickeln. Seit 25. Juli 2025 ist die Skulptur Teil des Pfades von Skulpturen Plöcking. Kinga Litkey, die an der Universität für angewandte Kunst Wien in Malerei diplomierte, ist Künstlerin und Autorin aus Wien und Balatonfüred, wo sie auch als Galeristin und Kuratorin tätig war. Weitere Informationen zur Künstlerin: https://www.instagram.com/kingalittlekey/

4. Constantin Luser - Ager Dinosauriorum / Mother and Child

Constantin Lusers Skulpturengruppe Mother and Child begegnet den BesucherInnen 2025 in einem Maisfeld am Wegrand von Skulpturen Plöcking.Die Arbeit zeigt eine Familie – ein Muttertier mit seinem Jungen. Aus Stahlrohren geformt, stellt die Figurengruppe zwei Tiere dar, denen wir seit langer Zeit nicht mehr begegnet sind: eine Dinosaurierfamilie.Im Verlauf des Sommers verschwindet die Skulptur nach und nach im immer höher wachsenden Mais und erscheint den BesucherInnen als Bild einer vergangenen Epoche von Natur und Fauna. Die Skulpturen sind bespielbar und werfen die Frage auf, ob der Klang, den Besucher*innen ihnen als Instrument entlocken, vielleicht dem Ruf der längst verstummten Dinosaurier ähneln könnte. Weitere Informationen zum Künstler: www.constantinluser.com

5. Reinhold Zisser - Turm mit Einschreibung "OMG" von Brigitte Kowanz

1980 fertigte die VOEST einen zwölf Meter hohen Stahlturm, der als Glockenturm eines neuen modernen Kirchenbaus in Verwendung kam. 2020 wurde die Kirche nach nicht einmal vierzig Jahren abgerissen und der Grund an ein Bauunternehmen weiterverkauft. Anstatt im Altmetall landete der profanisierte Glockenturm bei Reinhold Zisser und wurde Teil des Werkkomplex der Notgalerie. In diesem Kontext erarbeitete Brigitte Kowanz ein Konzept für eine Einschreibung, die mit dem Titel “OMG - Oh My God” im Sommer 2020 umgesetzt wurde und seither Teil des vielschichtigen Objekts ist. Der Turm ist ein zentrales Element von SKULPTUREN PLÖCKING und steht für das Verständnis des Kunstprojekts als Werkzeug zur Erzeugung und Förderung einer künstlerisch - sozialen Gemeinschaft.

6. Istvan Antal - OUT-HANGING

Die Installation “Out hanging” irritiert den Betrachter durch ihre Zweideutigkeit. Es ist nicht klar, ob man hier der Rutsche eines Kinderspielplatzes oder einem illegalen Grenzübergang begegnet. Der Künstler spielt mit Sehgewohnheiten und grundlegenden Momenten unserer Wahrnehmung. Vorurteile, Wünsche, Ängste und Sehnsüchte werden gleichzeitig aktiviert und fordern so den Betrachter heraus,seine Wahrnehmung und Interpretation von Dingen, die uns täglich begegnen, zu hinterfragen.

Kontakt

Projektleitung

Reinhold Zisser

Künstler / Gründer Notgalerie

SKULPTUREN PLÖCKING ist ein Projekt von Reinhold Zisser

und wird vom LLLLLL, Verein für Kunst der Gegenwart umgesetzt.

 

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SKULPTUREN PLÖCKING wird durch die Unterstützung folgender FördergeberInnen ermöglicht:

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Die Projekte des LLLLLL, Verein für Kunst der Gegenwart werden durch die Unterstützung folgender FördergeberInnen ermöglicht:

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